StartBewaffnungB&T APC9 PRO K wird Subcompact Weapon System der U.S. Army

B&T APC9 PRO K wird Subcompact Weapon System der U.S. Army

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Die U.S. Army hat B&T mit der Lieferung von 350 Maschinenpistolensystemen „Sub Compact Weapon“ (SCW) beauftragt. Überdies besteht eine Option für eine weitere Beschaffung von bis zu 1.000 SCWs. Bei dem ausgewählten Modell handelt es sich um den B&T APC PRO K im Kaliber 9mm x 19. Zum Lieferumfang gehören weiterhin Tragegurte, Handbücher, Zubehör und Ersatzteile. Der Auftragswert beläuft sich auf 2,575811,76 US-Dollar (ca. 2,3 Millionen Euro). Der Auftrag wird über die US-Tochterfirma B&T USA betreut.

BT APC9 PRO K wird Subcompact Weapon System der U.S. Army
B&T APC0 PRO K (Foto: B&T)

Mit der SCW soll insbesondere für Personenschutzaufgaben eine leicht verdeckt führbare Waffe im Kaliber 9mm x 19 beschafft werden, welche wahlweise Einzel- oder Dauerfeuer schießt. Einsatzzweck ist das schnelle Schaffen von Feuerüberlegenheit im Nahbereich – und das mit größtmöglicher Präzision, um Begleitschäden zu vermeiden.

Der ausgewählte APC9 PRO K ist eine Weiterentwicklung aus der Advanced Police Carbine-Familie. Der aufschießende unverriegelte Rückstoßlader lässt sich beidseitig bedienen, verfügt über eine ausziehbare Schulterstütze und fällt mit einer Länge von 345/522mm (min./max.), einer Breite von 58 mm und einer Höhe von 292 mm äußerst kompakt aus. Das Gewicht liegt bei 2.600 Gramm. Der beidseitig bedienbare, klappbare Spannhebel läuft nicht mit. Es stehen Magazine mit 15, 20, 25 und 30 Patronen Kapazität zur Verfügung. Als Primärvisier dient ein Aimpoint Micro T, weiterhin verfügt die Waffe über eine klappbare Notvisierung. An der Waffe befinden sich auf der Zwölf-, Drei- Sechs- und Neun-Uhr Position Mil-Std 1913-Schienen. Über ein Gewinde oder wahlweise eine Drei-Warzen-Verriegelung lässt sich ein Schalldämpfer aufsetzen.

Die Schweizer konnten sich mit ihrem APC9 PRO K in einer viel beachteten Ausschreibung der U.S. Army durchsetzen, welche Anfang Mai 2018 auf den Weg gebracht wurde. Im Rahmen des Projektes betrachtete die U.S. Army zunächst 13 Waffensysteme, in die engere Auswahl kamen letztlich sechs Firmen: Angstadt Arms, B&T USA, Global Ordnance LLC, Shield Arms, SIG SAUER und Trident Rifles, LLC. Am 29. März 2019 ging der Auftrag an B&T.

Jan-Phillipp Weisswange