Der Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, hat entschieden, ein weiteres Ausbildungsbataillon der Luftwaffe aufzustellen und dieses in Fürstenfeldbruck zu stationieren. Mit dieser Entscheidung will er laut einer Pressemitteilung vom heutigen Montag einen weiteren Schritt für den kontinuierlichen Aufwuchs der Streitkräfte gehen. Erst vergangene Woche hatte das Bundesverteidigungsministeriummitgeteilt, deutschlandweit acht Liegenschaften zur Reaktivierung für den Bedarf des Neuen Wehrdienstes in Betracht zu ziehen.
Mit der steigenden Anzahl von Rekrutinnen und Rekruten und der weiteren Umsetzung des Neuen Wehrdienstes steigt der Bedarf der Bundeswehr an Ausbildungskapazitäten laut Pressemitteilung deutlich. Ziel sei es, diesen unter Nutzung der bereits vorhandenen Potenziale kurzfristig zu decken. Nach der Entscheidung, nicht an der Aufgabe des Standortes festzuhalten steht jetzt fest: Fürstenfeldbruck wird wieder zum Standort der Bundeswehr.
Standort Fürstenfeldbruck stärkt Ausbildungsorganisation
Mit der Stationierung des Luftwaffenausbildungsbataillon 2 (LwAusbBtl 2) in Fürstenfeldbruck werde die Ausbildungsorganisation der Luftwaffe gestärkt. Damit würden kurzfristig zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten in einem ballungsraumnahen Bereich geschaffen und vielen potenziellen Wehrdienstleistenden ein möglichst heimatnaher Einstellungsort ermöglicht.
Auch erhöhe die Bundeswehr ihre Präsenz in der Fläche und könne sich gleichzeitig auf vorhandene Infrastruktur sowie Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten abstützen. Diese Organisationsmaßnahme der Luftwaffe sei ein wichtiger Schritt im Rahmen der flächendeckenden Einführung des Neuen Wehrdienstes und des dringlichen Aufbaus der Ausbildungskapazitäten. Über weitere Anpassungen werde man zeitgerecht informieren.
Redaktion/sab











