Landes- und Bündnisverteidigung stehen wieder im Schwerpunkt der Aufgaben der deutschen Streitkräfte. Welche Änderungen lassen sich hieraus konkret hinsichtlich des Auftrags des Seebataillons ableiten, um den neuen Herausforderungen an die Bundeswehr künftig gerechter zu werden? Der vorliegende Namensartikel soll aufzeigen, dass hierzu Amphibik notwendig und auch sicherheitspolitisch wieder gefordert ist. Er soll ferner verdeutlichen, wie ein künftiger Kernauftrag der Marineinfanteristen ggf. im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung aussehen könnte und welches Material dazu schlussendlich notwendig ist.

Als im März 2014 die Russische Föderation das Völkerrecht bricht und die Halbinsel Krim annektiert, markiert dies einen spürbaren Klimasturz in den Beziehungen des Westens zu Russland. Für die Europäische Union (EU), das Verteidigungsbündnis NATO und damit auch für die deutschen Streitkräfte stellt dieses Ereignis eine wesentliche sicherheitspolitische Zäsur dar. Sie bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den Auftrag der Bundeswehr: Die Teilstreitkräfte sollen nun wieder die Landes- und Bündnisverteidigung in den Mittelpunkt beziehungsweise gleichberechtigt neben die Auslandseinsätze stellen. Das wirkt sich auch auf das Seebataillon aus.

Was mit der Rückkehr zur Landes- und Bündnisverteidigung gemeint ist, skizziert Generalleutnant Erhard Bühler als damaliger Leiter der Planungsabteilung im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) bereits im Jahre 2017: „Kern der planerischen Veränderungen ist die Abkehr von den Vorgaben der Neuausrichtung von 2011, die gesamte Bundeswehr auf Konfliktverhütung und Krisenbewältigung, die wahrscheinlichsten Aufgaben, zu trimmen. (...) Die Leistungsfähigkeit ist wieder nach dem Kernauftrag der Landes- und Bündnisverteidigung, der Bündnissolidarität und der Bereitschaft zu Abschreckung auszurichten. (...)

Cyber, hybride Kriegführung, schnelle Schwerpunktverlagerung mobiler Kräfte und Unterstützungsleistungen für Alliierte müssen als neue Charaktereigenschaften der heutigen Landes- und Bündnisverteidigung adressiert werden.“

Auch die NATO richtet sich mit den Schlagworten „Speed, Strength, Flexibility“ genau auf diese schnellen Schwerpunktverlagerungen von beweglichen Kräften aus. Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg etwa antwortet im September 2019 auf die Frage, was im Hinblick auf die Bündnisverteidigung nun zu tun sei: „We need to move forces quickly throughout Europe, when needed.“

Maritimes Mehrzweckwerkzeug...

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Der infanteristische Kampf auf und von See
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