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Landes- und Bündnisverteidigung stehen wieder im Schwerpunkt der Aufgaben der deutschen Streitkräfte. Welche Änderungen lassen sich hieraus konkret hinsichtlich des Auftrags des Seebataillons ableiten, um den neuen Herausforderungen an die Bundeswehr künftig gerechter zu werden? Der vorliegende Namensartikel soll aufzeigen, dass hierzu Amphibik notwendig und auch sicherheitspolitisch wieder gefordert ist. Er soll ferner verdeutlichen, wie ein künftiger Kernauftrag der Marineinfanteristen ggf. im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung aussehen könnte und welches Material dazu schlussendlich notwendig ist.

Als im März 2014 die Russische Föderation das Völkerrecht bricht und die Halbinsel Krim annektiert, markiert dies einen spürbaren Klimasturz in den Beziehungen des Westens zu Russland. Für die Europäische Union (EU), das Verteidigungsbündnis NATO und damit auch für die deutschen Streitkräfte stellt dieses Ereignis eine wesentliche sicherheitspolitische Zäsur dar. Sie bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den Auftrag der Bundeswehr: Die Teilstreitkräfte sollen nun wieder die Landes- und Bündnisverteidigung in den Mittelpunkt beziehungsweise gleichberechtigt neben die Auslandseinsätze stellen. Das wirkt sich auch auf das Seebataillon aus.

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