Die niederländischen Streitkräfte planen, die Fähigkeiten im Bereich der Panzerabwehr aller Truppen, also der Panzerabwehr auf Distanzen bis 600 m, zu erweitern. Dies teilte Barbara Visser, Staatssekretärin im niederländischen Verteidigungsministerium, dem niederländischen Parlament jüngst in einem Schreiben mit. Eine wichtige Rolle spielt dabei offenbar die Kooperation mit der Bundeswehr. Bereits jetzt nutzen beide Nationen die Panzerfaust 3 als Standard-Panzerabwehrhandwaffe ihrer Streitkräfte.

Bedarfsbegründend für die neuen Fähigkeiten seien Aufrüstungs- und Modernisierungsbemühungen bei potenziellen Gegnern, schreibt das niederländische Verteidigungsministerium. Daher sollen nicht nur neue Systeme beschafft, sondern auch die Bevorratung bestehender Systeme erweitert werden.

Da neben den Kampf- auch Unterstützungstruppen in die Lage versetzt werden sollen, sich gegen potenziellen Panzerfeind zu behaupten, sollen bei der Auswahl neuer Systeme neben einem geringen Gewicht auch eine einfache Bedienung im Vordergrund stehen.

Die derzeitige Panzerabwehrhandwaffe - die Niederlande nutzen Panzerfaust-3-Systeme von Dynamit Nobel Defence (DND) - ist gemäß den Angaben des Ministeriums theoretisch dazu geeignet, Kampfpanzer bis zu einer Entfernung von 600 m zu bekämpfen. In der Praxis werden die 600 Meter Kampfentfernung zuverlässig nur in Kombinationen mit modernen Feuerleitvisieren erreicht. Diese wurden jedoch nicht in die niederländischen Streitkräfte eingeführt. Daher wird seitens des Ministeriums beabsichtigt, die Streitkräfte mittels vier unterschiedlicher Systeme für eine zukunftsfähige Panzerabwehr aller Truppen zu befähigen:

  1. Die nicht primär zu Fuß kämpfenden Truppenteile sollen weiterhin mit der Panzerfaust 3 ausgerüstet werden.
  2. Leichte Infanteriekräfte und Unterstützer sollen ein einfach zu bedienendes, leichtes und kostengünstiges Panzerabwehrsystem erhalten.
  3. Die übrige Kampftruppe, bspw. die mechanisierte Infanterie, soll mittels einer neuen leistungsfähigeren Panzerabwehrhandwaffe mit einer Kampfentfernung von bis zu 600 m ausgerüstet werden.
  4. Da die Verbreitung von abstandsaktiven Schutzsystemen (APS) zunimmt, sieht das Ministerium langfristig einen Bedarf für ein Panzerabwehrhandwaffensystem, welches in der Lage ist, den APS-Schutz zu überwinden. Ein solches System soll zu einem späteren Zeitpunkt beschafft werden. Hier wird das Risiko als deutlich höher bewertet. Hierzu wird seitens der Niederlande in Zusammenarbeit mit den deutschen Streitkräften eine F&T-Studie durchgeführt.

Das Beschaffungsvorhaben der für die Kräftekategorien 2 und 3 vorgesehenen Systeme soll im Zeitraum 2021 bis 2027 realisiert werden. Der Zulauf der ersten Systeme wird für 2024 angegeben. Es wird seitens des niederländischen Verteidigungsministeriums mit Beschaffungskosten in Höhe von 100 bis 250 Millionen Euro gerechnet. Das Beschaffungsrisiko wird als gering eingestuft, da es sich um marktverfügbare Systeme handeln soll.

In Betracht kommende Systeme

Auch wenn das Schreiben des niederländischen Verteidigungsministeriums keine expliziten Systeme bzw. Anbieter genannt hat, rechnen Branchenkenner damit, dass...

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Zusätzliche und modernere Panzerabwehrhandwaffen für die Niederlande
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