StartFührung & KommunikationElbit Systems Deutschland zeigt Vernetzungen für Unmanned-Schwärme und Kommunikation

Elbit Systems Deutschland zeigt Vernetzungen für Unmanned-Schwärme und Kommunikation

Andre Forkert

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Auf der AFCEA-Fachausstellung in den kommenden Tagen wird das Ulmer Systemhaus Elbit Systems Deutschland (ESDE; Stand F23) unter dem Motto „Zeitenwende in der nationalen Sicherheit – Resilienz durch disruptive digitale Lösungen“ seine Angebote aus den Bereichen Kommunikation, C4I und Cyber-Lösungen sowie die bewährten Kommunikationslösungen der SDR-Funkgerätefamilie E-LynX präsentieren.

Die in Ulm hergestellte Version des Soldatenfunkgeräts E-LynX PNR 1000 wird im Rahmen der Initiative Digitalisierung Landbasierter Operationen (D-LBO) bereits an die Bundeswehr ausgeliefert. Außerdem wird die ebenfalls in Süddeutschland entwickelte SDR-HF-Breitband- und Cognitve-Radio-Lösung der HRM 9xxx Produktreihe zu sehen sein. In Anlehnung an das Thema der Fachausstellung hat ESDE jedoch auch Informationen zu Produkten in Gepäck, die in Deutschland derzeit erst noch an Bedeutung gewinnen.

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ESDE wird u.a. einsatzbewährte Soldatenfunkgeräte der Serie E-LynX auf der AFCEA Fachausstellung zeigen. (Foto: Elbit Systems)

So wird etwa Legion-X vorgestellt, eine Lösung, die im Rahmen eines herkömmlichen Betriebskonzepts (Concept of Operations − ConOps) UAVs und UGVs als autonome Drohnenschwärme für kämpfende Einheiten, Grenzschutzaufgaben und den Heimatschutz nutzbar macht. Die Bundeswehr zeigt in Reaktion auf die Entwicklungen in den weltweiten Konflikten ein starkes Interesse an Fähigkeiten, die insbesondere die zielgerichtete Nutzung von Drohnenschwärmen sowie weiterführende Multi-Domain-Integrationen voraussetzen.

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Hier kann Elbit Systems Deutschland mit Legion-X eine umfassende, marktverfügbare und vielfach getestete Lösung anbieten, die sämtliche operationellen Erfahrungen in einer architekturoffenen Lösung vereint. So werden Unmanned Aerial Systems (AUS) unterschiedlicher Art mit bemannten und unbemannten Fahrzeugen, Einzelschützen und Befehlsständen im Manned-Unmanned Teaming vernetzt und bilden eine multidimensionale, flexible Einheit, die auch für die Herausforderungen von Morgen gerüstet ist.

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Die Drohnenschwarm-Lösung Legion-X könnte für die Bundeswehr von besonderem Interesse sein. (Foto: Elbit Systems)

Legion-X wurde zur Unterstützung eines breiten Spektrums von Operationen in Mensch-Maschine-Teams (HMT) entwickelt und ermöglicht die Vernetzung und Steuerung unbemannter Plattformen in der Luft, zu Wasser (über und unter der Wasseroberfläche) und zu Lande (im Gelände und unter der Oberfläche), die die Reichweite und den Aktionsradius der Kämpfer erweitern und die Leistung in allen Bereichen des modernen Kampfgebiets verbessern. Das System kann in jede ROS-konforme Plattform integriert werden.

Legion-X ist laut Hersteller eine autonome und vernetzte Kampflösung, die auf robotischen Plattformen und heterogenen Schwärmen basiert. Die innovative modulare Lösung biete ein umfassendes All-in-One-System für die Planung, den Betrieb und das Management aller Arten von unbemannten Plattformen und Missionen, das taktische Überlegenheit auf allen Ebenen ermöglicht, die Effizienz steigert und die Fähigkeiten in der multidisziplinären Kriegsführung verändert. Legion-X verschaffe einen Vorteil in Kampfszenarien, in denen es den koordinierten Einsatz von Schwärmen verbundener, heterogener autonomer Plattformen und Nutzlasten ermöglicht.

Andre Forkert