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Ein nicht benannter internationaler Kunde hat bei Rheinmetall für mehrere Millionen Euro 60-mm-Mörsermunition bestellt. Bis Ende 2021 soll die südafrikanische Rheinmetall Denel Munition (RDM), an der Rheinmetall mit 51 Prozent und Denel SOC mit 49 Prozent beteiligt ist, konventionelle, reichweitengesteigerte und modernste Patrouillenmörsermunition ausliefern.

Zum Auftragsumfang gehören konventionelle 60-mm, 60-mm Langstreckenmörsermunition mit erhöhter Reichweite und leichtere 60-mm-Patrouillenmörsermunition für den Verschuss aus Patrouillen- bzw. Kommandomörsern. Diese bestehen nur aus einem Rohr und werden (ohne Zweibein und Periskop) von Hand gerichtet.

RDM soll zum Systemhaus für Mörsermunition ausgebaut werden. Bis jetzt umfasst das Produktionsspektrum Mörsermunition in den Kalibern 60-mm, 81-mm und 120-mm sowie zugehörige Treibladungen. Merkmale der modernen Munition sind insensitive Geschosse (Insensitve High Explosive, IHE), die besonders sicher zu handhaben sind und auch bei mechanischen Stößen und großer Hitze nicht ungewollt detonieren sowie die verbesserte Splitterwirkung mit vorgeformten Fragmenten (Pre-Formed Fragmentation, PFF). Für die Zukunft richtet sich der Blick auf raketenunterstützte Technologien.

Gerhard Heiming