StartS&T+Fort Gordon jetzt nach "Black Hawk Down"-Sniper benannt

Fort Gordon jetzt nach „Black Hawk Down“-Sniper benannt

Der amerikanische Armeestützpunkt Fort Gordon, Georgia, zwischenzeitlich in Fort Eisenhower umbenannt, hat seinen alten Namen wieder. Statt dem konföderierten Bürgerkriegsgeneral John B. Gordon ist allerdings nun Master Sergeant Gary I. Gordon Namenspatron der Basis, die heute Sitz des Fernmeldekorps und des Cyberkommandos der U.S. Army ist. Der Scharfschütze des 1st Special Forces Operational Detachment-Delta starb 1993 bei einem Einsatz im somalischen Mogadischu, der durch das Buch und den Film „Black Hawk Down“ berühmt wurde.

Am 3. Oktober 1993 führten amerikanische Spezialkräfte der Task Force Ranger im Rahmen des internationalen Engagements im somalischen Bürgerkrieg einen Zugriff auf ein Treffen von Führungskräften der Miliz des Warlords General Mohammed Farah Aidid in der Hauptstadt des Landes durch. Beteiligt waren Angehörige von Delta, dem 75th Ranger Regiment und dem 160th Special Operations Aviation Regiment „Night Stalkers“, einige Navy SEALs sowie Pararescuemen und Combat Controller der U.S. Air Force.

Gordon erhielt Medal of Honor für Einsatz in Mogadischu

Obwohl das Ziel erreicht wurde, lief der Einsatz aus dem Ruder, nachdem Milizionäre zwei Hubschrauber UH-60 Black Hawk über der von ihnen kontrollierten Innenstadt abschossen. Gordon und sein Teamgefährte Sergeant First Class Randall D. „Randy“ Shugart meldeten sich freiwillig, um an der Absturzstelle des Black Hawk mit dem Rufzeichen Super Six Four abgesetzt zu werden. Dort fanden sie die Besatzung um den Piloten Chief Warrant Officer Michael J. Durant verwundet oder tot vor.