Bis zu 10.000 Soldatinnen und Soldaten der NATO Allied Reaction Force (ARF) kommen in Form einer Verlegeoperation für die Übung Steadfast Dart 2026 im Februar und März nach Deutschland. Ihr Ziel: Die Bundesländer Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein. Steadfast Dart ist eine Operation der NATO zur schnellen Verlegung und Versorgung der ARF durch Europa. Die ARF ist ein kurzfristig und schnell verlegbarer Einsatzverband der NATO, der aus den Streitkräften mehrerer Mitgliedstaaten anlassbezogen zusammengestellt wird.
Bei Steadfast Dart 2026 werden die ARF-Kräfte in ihren Heimatländern aktiviert und verlegen dann auf dem See-, Land- und Luftweg aus der Türkei, Italien, Spanien und Tschechien nach Deutschland. An der Operation sind Soldatinnen und Soldaten der Land-, Luft- und Seestreitkräfte sowie Spezialkräfte der NATO-Nationen Belgien, Bulgarien, Estland, Italien, Litauen, Spanien, Tschechien, Türkei und Deutschland beteiligt. Während Steadfast Dart 2026 ist Deutschland zugleich „Drehscheibe“ und Gastgebernation (Host Nation).
Steadfast Dart führt zu mehr Militärkonvois
Aufgrund seiner geografischen Lage in der Mitte Europas zählt es zu den wesentlichen Bündnisverpflichtungen Deutschlands gegenüber der NATO, für Truppenverlegungen nach und durch Europa im Host Nation Support zu fungieren. Die Unterstützungsleistungen reichen von Unterkunft, Verpflegung und medizinischer Versorgung über Betankung, Instandhaltung und Bereitstellung sicherer Abstellflächen bis hin zur Konvoibegleitung, Bewachung und Absicherung.
Während der Verlegung zu den norddeutschen Truppenübungsplätzen kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch Militärfahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr kommen. Die Konvois gliedern sich in mehrere, zeitversetzt fahrende Gruppen. Die Fahrtstrecken verlaufen überwiegend über Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Aus Sicherheitsgründen können genaue Streckenverläufe und mögliche Zwischenhalte nicht im Voraus mitgeteilt werden. Bei Begegnungen mit der Truppe sollten möglichst große Abstände zu den Fahrzeuggruppen eingehalten werden. Zudem sollte aus Sicherheitsgründen nicht zwischen die einzelnen Fahrzeuge gefahren werden.
Redaktion/sab







