StartMobilitätQuartalsvortrag zur Obsoleszenz des Panzers: Mal wieder tot?

Quartalsvortrag zur Obsoleszenz des Panzers: Mal wieder tot?

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) lädt zum ersten Quartalsvortrag des Jahres in Potsdam ein. Am 19. März 2026 spricht Ralf Raths, Direktor des Deutschen Panzermuseums Munster, zum Thema: „Mal wieder tot? Die Obsoleszenz des Panzers von der Westfront bis in die Ukraine“.

Mit verblüffender Regelmäßigkeit wurde und wird die Panzerwaffe immer wieder totgesagt. Alle ein bis zwei Dekaden schien für manche das „Ende des Panzers“ gekommen. Auch wenn sämtliche bisherigen Prognosen nicht eingetreten sind, ist mit der Massenpräsenz der Drohnen in der Ukraine die nächste Runde dieser Debatte eingeläutet. Die Tatsache, dass dort nach vier Jahren Krieg immer noch Panzer über die Gefechtsfelder rollen, scheint dabei als Gegenargument nicht zu gelten.

Quartalsvortrag mit Expertendiskussion

Der Vortrag skizziert die verschiedenen Kapitel des Totgesangs auf den Panzer in den letzten 130 Jahren. Ralf Raths nähert sich dabei der Frage an, ob diese dauerhafte Infragestellung einmalig ist und falls ja, wo die Gründe dafür liegen könnten. Informiert durch diesen historischen Abriss, wird dann ein Blick in die Ukraine geworfen und der Frage nachgegangen, ob auf den Schlachtfeldern dort nun das endgültige „Ende des Panzers“ begründbar zu erwarten ist.

Nach dem Vortrag diskutiert Ralf Raths mit dem ausgewiesenen Panzerexperten Dr. habil. Markus Pöhlmann aus dem ZMSBw. Markus Pöhlmann leitet den Forschungsbereich „Einsatz“ und ist Experte zum 1. Weltkrieg sowie der militärischen Geheimdienste im frühen 20. Jahrhundert. Dazu ist er Autor des Werkes „Der Panzer und die Mechanisierung des Krieges. Eine deutsche Geschichte 1890 bis 1945.“ Die Diskussion wird von Prof. Dr. Alaric Searle moderiert, dem Leitenden Wissenschaftler des ZMSBw.

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Redaktion/sab