StartBewaffnungWeitere Granatmaschinenwaffen für Gefechtsfahrzeuge der Bundeswehr

Weitere Granatmaschinenwaffen für Gefechtsfahrzeuge der Bundeswehr

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Ende September 2019 hat das BAAINBw Heckler & Koch mit der Lieferung weiterer Granatmaschinenwaffen (GMW) mit dem NATO-Kaliber 40 mm x 53 beauftragt. Die Auftragssumme beläuft sich auf vier Millionen Euro. Die Geräte sollen bis 2021 –rechtzeitig vor Beginn der VJTF 2023 – ausgeliefert werden. Die GMW sollen in fernbedienbare Waffenstation FLW200 (Hersteller: KMW) integriert werden und dort vor allem die Selbstverteidigung der Fahrzeugbesatzungen unterstützen. Mit seinem hohen Wirkungs- und Raumabdeckungsgrad kann sie auch die benötigte Durchsetzungsfähigkeit im Gefecht stärken.

Die GMW von Heckler & Koch gilt als zuverlässigste und vielseitigste markterhältliche Maschinenwaffe im NATO-Kaliber 40 mm x 53. Deshalb ist sie auch bei vielen Bündnispartner der NATO wie Kanada, Frankreich, Neuseeland, Norwegen, Großbritannien verbreitet. Einsatztaktisch folgen sie dabei dem Weg der Bundeswehr, sie entweder als Fahrzeugbewaffnung oder als stationäre Unterstützungswaffe einzusetzen.

Die automatische Unterstützungswaffe von Heckler & Koch ist besonders effektiv im Einsatz gegen leicht- und ungepanzerte Ziele. Taktisch erfüllt sie im abgesessenen Kampf den Zweck der Lager- und Objektsicherung, im mobilen Einsatz dient sie dem passiven Schutz der Fahrzeugbesatzung sowie der Gegenwehr. Der vertikale Schwenkbereich der Granatmaschinenwaffe ermöglicht überdies im indirekten Feuer auf große Entfernung wirken zu können.

Gerhard Heiming