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Der amerikanische Optikhersteller und Pionier im Bereich der holographischen Visiere EOTech operiert ab dem 3. August 2020 wieder unter privater Führung. 2005 hatte der börsennotierte Rüstungskonzern L3Harris die Marke übernommen. Im Frühjahr war bekannt geworden, dass L3Harris die Marke EOTech an American Holoptics verkaufen würde. Die Firma um Matt Van Haaren (CEO) und Dean Loebig (CTO) ist wiederum eine Tochtergesellschaft von Koucar Management. Das Unternehmen hat mit Elite Defense und HEL Technologies zwei weitere strategische Akqusitionen getätigt, um sich im internationalen Waffen- und Optikmarkt für Streitkräfte, Sicherheitsbehörden und Sportschützen solide aufzustellen.

In Deutschland bleibt I-E-A MilOptics für Behörden- und zivilen Vertrieb zuständig. Die Spezialisten aus Nagold sind schon seit vielen Jahren Lieferant und Systembetreuer u. a. von L3Harris-Produkten für Bundeswehr und Polizei. I-E-A-MilOptics verfügt auch über einen großen Erfahrungsschatz bei der Wartung der EOTech-Visiere und Vergrößerungsnachsätze. Bei der Bundeswehr sind verschiedene EOTech-Produkte in Nutzung, unter anderem als Standardvisier auf dem Sturmgewehr Spezialkräfte G95K.

Jan-Philipp Weisswange