Print Friendly, PDF & Email

Die British Army hat den Testbetrieb mit 30 Nano-Drohnen „The Bug“ von UAVTek aufgenommen. Der gerade handtellergroße Quadcopter mit vier elektrischen Antrieben wiegt 196 Gramm. Mit maximaler Nutzlast von 100 Gramm bleibt das Gesamtgewicht unter 250 Gramm. Ausgelegt für ununterbrochenen Flugbetrieb bis 40 Minuten, kann „The Bug“ auch bei Regen und Schnee bis zu 80 km/h schnell fliegen und trotzt Windgeschwindigkeiten bis 65 km/h (in Böen auch 83 km/h). Auf dem Boden liegend kann das getarnte Gerät über Stunden Gegner beobachten oder belauschen.

blank
Ziel der Feldtests, die die British Army gemeinsam mit BAE Systems durchführt, ist die Erprobung unterschiedlicher Konfigurationen um den maximalen Nutzwert zu erreichen. (Foto: UAVTek)

Auf vorgeplanten Routen kann das UAV autonom fliegen und z.B. Patrouillen oder Kartierungsaufgaben selbstständig durchführen. Die Reichweite per Funk liegt bei zwei Kilometern. Mit entsprechenden Kommunikationsschnittstellen ist auch der Betrieb über das Internet möglich. Die Aufklärungsergebnisse können gleichzeitig auf unterschiedliche Endgeräte übertragen werden.

Das Nutzlastangebot für das schwarmfähige Gerät enthält u.a. Mikrofone, Lautsprecher, Weiß-, Infrarot- und Rotlicht, Tageslicht- und Wärmebildkameras und Abwehrmaßnahmen.

Ziel der Feldtests, die die British Army gemeinsam mit BAE Systems durchführt, ist die Erprobung unterschiedlicher Konfigurationen um den maximalen Nutzwert zu erreichen. Außerdem geht es um die Frage, in welche andere Systeme sich „The Bug“ integrieren lässt.

Gerhard Heiming