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Die Firma Rheinmetall Electronics wurde im Jahr 2006 mit der Entwicklung des Systems Infanterist der Zukunft – Erweitertes System (IdZ-ES) beauftragt und fungiert als Generalunternehmer.

In den Jahren 2012 und 2013 erfolgte die Auslieferung von insgesamt 90 Systemen in Losen zu je 30 Gruppensystemen. Sie dienten in erster Linie dazu, für die deutschen Kräfte der ISAF eine einsatzorientierte Erstbefähigung (EEB) zu erreichen und entsprechen heute einem Äquivalent von 24 Zugsystemen.

Realisierung der Folgebeschaffung IdZ-ES

Die Ausstattung eines Verbandes für den Einsatz in Afghanistan mit dem IdZ-ES erfolgte erstmalig Mitte 2013. Insgesamt wurde in drei aufeinanderfolgenden Einsatzkontingenten jeweils eine Northern Reaction Unit ausgestattet. Der geänderte Auftrag der Mission „Resolute Support“ und die damit einhergehende Reduzierung der Truppenstärke führten auch zum Abzug der Systeme IdZ-ES. Im Frühjahr 2015 trafen die letzten im Einsatz genutzten Systeme wieder in Deutschland ein. Der IdZ-ES hat sich im Einsatz bewährt und hohe Akzeptanz erfahren. Insbesondere die Bereiche Bekleidung-, Schutz- und Trageausstattung (BST) und die Waffen, Optik und Optronik (WOO) schnitten bei der Auswertung der Einsatzerfahrungen hervorragend ab. Dennoch wurden aber auch Defizite bei der ergonomischen Auslegung des IdZ-ES im aufgesessenen Zustand im gepanzerten Transport-Kraftfahrzeug (GTK) Boxer erkannt und Optimierungspotenzial aufgezeigt.

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