Print Friendly, PDF & Email

Der US-Konzern FLIR Systems aus Arlington entwickelt im Auftrag der us-amerikanischen Verteidigungsforschungsagentur DARPA neuartige Textilien mit Schutzeigenschaften gegen chemische und biologische Bedrohungen. Das teilte FLIR Systems Mitte April 2021 mit.

Die Arbeiten sind auf zwei Jahre angelegt und erfolgen im Zuge des Programms „Personalized Protective Biosystems (PPB)“. Ziel ist es, textile Materialien zu entwickeln, die einen integrierten Schutz vor chemischen und biologischen Kampf- und Schadstoffen von VX über Chlorgas bis hin zu Ebola-Viren bieten.

Leichtgewichtige Materialien sollen mit medizinischen Prophylaxe-Technologien kombiniert werden. Die neuen Komponenten sollen dann bei der Herstellung neuartiger Schutzbekleidung, Schuhwerk, Handschuhen oder Augenschutz verwendet werden.

Der Schwerpunkt des von der DARPA angestoßenen PPB-Projektes liegt darauf, das Gewicht von neuer Schutzbekleidung zu reduzieren und die Ergonomie zu erhöhen. So sollen Trageakzeptanz erhöht und beispielsweise die Zeit zum Anlegen der Schutzbekleidung reduziert werden.

Die neuen Komponenten sollen dann bei der Herstellung neuartiger Schutzbekleidung, Schuhwerk, Handschuhen oder Augenschutz verwendet werden. (Graphik: FLIR)

Dabei stehen nicht nur militärische, sondern auch rettungsdienstliche und behördliche Anwendungen im Fokus. Der Auftragswert liegt bei bis zu 20,5 Millionen US-Dollar.

Jan-Phillipp Weisswange