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Rheinmetall mit der Lieferung von 14 zusätzlichen Zugsystemen des Soldatensystems IdZ-ES K-Stand VJTF 2023 beauftragt

Waldemar Geiger

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Die Bremer Tochter des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, die Rheinmetall Electronics GmbH, ist mit der Lieferung von 14 zusätzlichen Zugsystemen des Soldatensystems „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System Konstruktionsstand Very High Readiness Joint Task Force 2023“ (IdZ-ES K-Stand VJTF 2023) beauftragt worden. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) auf der europäischen Vergabeplattform TED hervor.

Der Mitteilung zufolge wurde die Zuschlagsentscheidung an Rheinmetall Electronics bereits am 28.11.2022 erteilt. Dies ist deshalb interessant, weil die für die Beschaffung notwenigen Haushaltsmittel (25-Mio-Vorlage) erst Mitte Dezember durch den Haushalts- und Verteidigungsausschuss des Bundestages freigegeben wurden. Daraus lässt sich schließen, dass die im Vorfeld erteilte Zuschlagsentscheidung in konditionierter Form – vermutlich vorbehaltlich Billigung der 25-Mio-Vorlage – erfolgt sein dürfte.

Bei der Lieferung der 14 Zugsysteme, welche rund 475 einzelnen Mannausstattungen entsprechen, handelt es sich nicht um Lieferung neuer Systeme, sondern um die Modernisierung bereits in der Bundeswehr vorhandener Soldatensysteme des Typs IdZ-ES. Einer Veröffentlichung des BMVg zufolge wurden dafür Mittel in Höhe von 51 Millionen Euro freigegeben.

Gegenüber dem IdZ-ES verfügt das IdZ-ES K-Stand VJTF 2023 unter anderem über eine modifizierte Trageausstattung (Schutzweste ohne elektronischen Rücken) sowie eine leistungsfähigere Führungsmittelausstattung mit neuen digitalen Funkgeräten und robusten Smart Devices. Über die kompletten Bestandteile des modifizierten Soldatensystems hat S&T bereits im Vorfeld ausführlich berichtet.

Waldemar Geiger