Rheinmetall hat im Rahmen der Ground-Based Air Defence (GBAD) Demo Days auf dem Schießplatz im finnischen Lohtaja seine Fähigkeiten im Bereich der Drohnenabwehr (Counter-small Unmanned Aerial Systems, C-sUAS) präsentiert. Die Teilnahme von Vertretern der Rheinmetall Air Defence erfolgte auf Einladung des Inspekteurs der Flugabwehr der finnischen Streitkräfte.
Bei herausfordernden klimatischen Bedingungen in einem abgelegenen Waldgebiet lag der Schwerpunkt der Demonstration auf der Detektion, Klassifikation und dem Verfolgen verschiedenster Drohnen – von Jet-Drohnen bis hin zu kleinen Quadcoptern – in unterschiedlichen Lufträumen und Fluggeschwindigkeiten. Im Zentrum der Präsentation stand der Skyspotter, Rheinmetalls multisensorisches Frühwarn- und Aufklärungssystem für Luftbedrohungen.
Rheinmetall präsentiert Skyspotter
Skyspotter ist nach Angaben von Rheinmetall darauf ausgelegt, kritische Infrastruktur zu schützen und großflächige Areale gegen Drohnenangriffe abzusichern. Das System zeichnet sich durch eine offene Architektur aus, die die Integration unterschiedlicher Sensoren und Effektoren je nach Bedrohungslage zulässt. In enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH wurde das Skyspotter System in einer schnell verlegbaren Ausführung auf Basis des HX-Trucks vor Ort präsentiert.
Während der Vorführung zeigte Rheinmetall ein integriertes Gesamtsystem, bestehend aus dem Skyspotter, mehreren dislozierten Passive Emitter Locator Sensoren sowie einem schnell verlegbaren, spezialisierten C2-Shelter. Dieser gewährleistet – in sicherem Abstand zu aktiven Komponenten – eine optimale Führungsfähigkeit und erhöht den Schutz des Bedienpersonals. Skyspotter verfügt über die Fähigkeit, gerichtete Störsender, Interceptordrohnen sowie die sich in der Konzeptphase befindliche Revolver Gun 30 mm einzusetzen.
„Die GBAD Demo Days 2025 haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig partnerschaftliche Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung moderner Luftverteidigungsfähigkeiten ist. Unser Dank gilt den finnischen Streitkräften für die Einladung und die hervorragende Kooperation sowie unseren Industriepartnern und unserem finnischen Partner Oy Telva. Deren Engagement und Expertise haben maßgeblich dazu beigetragen, die Leistungsfähigkeit unserer Systeme unter realistischen Bedingungen erfolgreich zu demonstrieren“, führte Oliver Dürr, Divisionsleiter Electronic Solutions, dazu aus.
Redaktion/sab







