Nach der Hälfte der Sicherheits- und Verteidigungsmesse Enforce Tac 2026 verzeichnet die Jobzone in Halle 10 des Messegeländes reges Interesse. Die fachorientierte Stellenbörse wartet dieses Mal mit mehreren Neuerungen auf. So gibt es eine Kooperation mit dem ähnlich ausgerichteten Portal Defence Career des Mittler Report Verlags, in dem auch Soldat & Technik erscheint. Der Verlag hat auch das offizielle Messemagazin produziert.
Als großer Anziehungspunkt der Jobzone erweisen sich auch die Touchscreens, die die früheren Papieraushänge abgelöst haben. Die Displays, auf denen Interessenten nach offenen Stellen suchen können, dienen als Blickfang für Besucher, berichtet Caroline Lutzke, die für Defence Career das Angebot betreut. Viele kommen danach auch ins persönliche Gespräch. So ist der überwiegende Teil des Publikums bislang von der Arbeitnehmerseite.
Jobzone bietet Möglichkeit zum persönlichen Gespräch
Darunter sind viele Soldatinnen und Soldaten, die ihren Dienst beendet haben oder sich darauf vorbereiten und passende Anschlussbeschäftigungen suchen. Insgesamt sei von jung bis alt aber alles dabei, meint Lutzke. Von Arbeitgeberseite kämen dagegen weniger Vertreter vorbei. Insgesamt sollte man daher die Entwicklung in Richtung Matchmaking vorantreiben.
Von Anbietern ähnlicher Plattformen, die sich besonders an ausscheidende Soldatinnen und Soldaten richten, gäbe es ebenfalls Interesse an einer engeren Vernetzung. Auch, um der Bundeswehr Instrumente für diesen Zweck an die Hand zu geben, auf die sie gezielt hinweisen könne. Über die Enforce Tac hinaus bleiben die Angebote natürlich online verfügbar. Die Jobzone bietet aber bis zum morgigen Ende der Messe auch die Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und möglicherweise Arbeitgeber mit Stellenangeboten direkt an deren Stand aufzusuchen.
Stefan Axel Boes









