StartS&T+22nd Marine Expeditionary Unit kehrt aus der Karibik zurück

22nd Marine Expeditionary Unit kehrt aus der Karibik zurück

Nach fast zehn Monaten im Einsatz bei Operation Southern Spear kehrt die 22nd Marine Expeditionary Unit (MEU) mit der amphibischen Kampfgruppe um den Hubschrauberträger USS Iwo Jima zu ihrer Basis in Camp Lejeune, North Carolina zurück. Die Marines wurden im August vergangenen Jahres zur Bekämpfung des Drogenschmuggels und Unterstützung der US-Operationen gegen Venezuela in die Karibik entsandt. Unter anderem wurde der venezolanische Präsident Nicolás Maduro nach seiner Entführung bei einer Spezialoperation Anfang Januar auf die Iwo Jima gebracht.

Die MEUs des U.S. Marine Corps sind derzeit stark durch Einsätze belastet. Im März wurde zunächst die 31st MEU mit der America-Kampfgruppe von Japan in den Nahen Osten verlegt, nachdem der Iran als Reaktion auf die amerikanisch-israelischen Angriffe die Straße von Hormus blockiert hatte. Anschließend wurde auch die 11th MEU mit der Boxer-Kampfgruppe aus dem kalifornischen San Diego vorzeitig zum Einsatz in dieselbe Region entsandt. Beide MEUs sind angesichts des unsicheren Waffenstillstands mit dem Iran noch immer dort und kamen unter anderem gegen Schiffe zum Einsatz, die die US-Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen versuchten.