StartBewaffnungU.S. Army erprobt 120-mm-Mörser NEMO

U.S. Army erprobt 120-mm-Mörser NEMO

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Die U.S. Army will die die Effektivität des schnellen, präzisen indirekten und direkten Feuers der Kampftruppen in den Panzer- und Stryker-Brigade erhöhen. Gleichzeitig sollen die Bedienermannschaften besser geschützt werden und ihre physische Belastung verringert werden.

Ein Aspekt ist die Ausstattung mit modernen 120-mm-Mörsern. Dazu hat die U.S. Army mit Patria ein kooperatives Forschungs- und Entwicklungsabkommen (Cooperative Research and Development Agreement, CRADA) unterzeichnet, um die Durchführbarkeit des Einbaus eines turmartigen, verschlossenen 120-mm-Mörserwaffensystems in US-Mörserträger zu ermitteln. Im Rahmen der Arbeiten sollen die Fähigkeiten des Mörsersystems Patria Nemo anhand der militärischen Forderungen der U.S: Army bewertet werden. Ferner wird die Kompatibilität mit den Waffenplattformen und Feuerleitsystemen von US-Mörserträgern geprüft. Nicht zuletzt wird beurteilt, ob die eingeführte amerikanische 120-mm-Mörsermunition mit dem Nemo-Mörser (mit Verschluss) eingesetzt werden kann.

Der Nemo-Turm kann in unterschiedliche see- und landgestützte Plattformen integriert werden. (Video: Patria)

Patria Nemo ist ein ferngesteuertes 120-mm-Mörsersystem mit Geschützturm, das sowohl direkt als auch indirekt feuern kann und bis zu 6 Granaten mit mehreren Geschossen gleichzeitig im Wirkungsfeuer (Multiple Round Simultaneous Impact (MRSI) einsetzen kann. Patria Nemo ist nicht nur hochgradig geschützt, sondern auch leicht, kompakt und einfach auf leichten Kettenfahrgestellen, gepanzerten Radfahrzeugen oder Marineschiffen installierbar.

Gerhard Heiming