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Seit den Anfängen der Handfeuerwaffe ist Blei ein bevorzugtes Material für Projektile.
Dies gilt auch heute noch, da Blei das häufigste Kernmaterial für Kleinwaffengeschosse ist.

Blei hat für die Anwendungen bei Geschossen viele Vorteile: Es hat eine hohe Dichte, verleiht dem Geschoss Masse und damit Schwung und es ist relativ weich, was es dem Geschoss ermöglicht, sich zu verformen und sich ohne übermäßigen Verschleiß an den Lauf anzupassen. Es ist auch relativ preiswert und ermöglicht es, das Projektil so zu gestalten, dass es sich beim Aufprall auf ein weiches Ziel verformt, wenn dies gefordert ist.

Allerdings ist Blei nicht ohne Probleme. Es ist giftig, sowohl für den Menschen als auch für die Umwelt, was sowohl bei der Herstellung als auch bei der Nutzung ein Problem darstellt. Daher wurden vor allem in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um Alternativen zu finden, wobei der Schwerpunkt zunehmend auf Umweltaspekten und deren Beeinflussung durch bleihaltige Munition liegt.

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