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Rohde & Schwarz teilte heute mit, dass das Unternehmen im Rahmen von Interoperabilitätstests mit SOVERON D erfolgreich verschiedene einsatznahe Anwendungsfälle vor Kunden des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt hat. Im Schwerpunkt der Tests waren gemäß Unternehmensangaben „die sehr robusten, störfesten und damit für hochintensive Gefechtssituationen notwendigen schmalbandigen Wellenformen“.

Die Tests fangen in dem anspruchsvollen Gelände des Bayerischen Waldes statt. Den Angaben nach wurden „Zug- und Kompanienetze sowie Sonderfunktionen für höhere Führungsebenen konfiguriert, zusammengeschaltet und im Stand wie in der Bewegung vorgeführt und in Funktion mit Sprache wie Daten nachgewiesen.“

„Ziel war es, die truppenverwendbare und robuste Nutzbarkeit der verwendeten taktischen Funksysteme mit den dazugehörigen IP-basierten Wellenformen in einer heterogenen Netzarchitektur zu zeigen“, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

„Der Interoperabilitätstest zeigte auch, dass das Konzept der Multi-Level-Security durch Anschalten etwa von SATCOM-Geräten und der Abwärtskompatibilität durch Anschalten bis Überbrücken von in der Bundeswehr vorhandenen SEM-Funkgeräten in die neuen Netze nun einsatzfähig ist. Dies alles sind Fähigkeiten, die die Bundeswehr für ihre zunehmende Digitalisierung benötigt und die mit der nun erfolgten ersten Serienlieferung verfügbar sind.“

taktisches Funkkommunikationssystem SOVERON

SOVERON, das taktische Funkkommunikationssystem von Rohde & Schwarz, besteht aus SOVERON D (ehemals Streitkräftegemeinsamen, verbundfähigen Funkgeräte-Ausstattung – SVFuA), dem Fahrzeugfunkgerät SOVERON VR, und dem SOVERON HR-Handfunkgerät von Rohde & Schwarz, in Verbindung mit SOVERON WAVE für die vernetzte, gesicherte und störfeste Übertragung von Sprache und Daten in nahezu Echtzeit.

Waldemar Geiger