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Die Bundeswehr wird ab Ende 2023 den ersten Pionierpanzer des Typs Kodiak als Nachfolger des betagten Dachs erhalten. Wie das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw in einer Mitteilung schreibt, wurde kürzlich ein Vertrag mit der Firma Rheinmetall Landsysteme GmbH über die Herstellung und Lieferung von insgesamt 44 Pionierpanzer im Wert von rund 295 Millionen Euro geschlossen.

Daneben wurden mit Vertragsschluss weitere, für die Nutzung erforderliche Zusatzleistungen wie Ausbildungslehrgänge und -mittel, Ersatzteilerstbedarf und Sonderwerkzeuge vereinbart, wie aus der Meldung hervorgeht. Die Pionierpanzer sollen bis 2029 ausgeliefert werden.

Laut BAAINBw weist der Kodiak gegenüber seinem Vorgänger wesentliche Verbesserungen im Schutzbereich bei gleichzeitiger Beibehaltung der Mobilität auf. Dazu verfüge der neue Pionierpanzer unter anderem über eine neu entwickelte fernbedienbare Waffenstation zum Selbstschutz, die laut Rheinmetall den Namen „Natter“ trägt. Der PiPz 3 Kodiak basiert auf dem bereits eingeführten Fahrgestell des Kampfpanzers Leopard 2A7V.

Über die technischen Eigenschaften des Kodiak hat S&T bereits im April im folgenden Beitrag ausführlich berichtet: Gepanzerte Pioniermaschine – Beschaffung des Pionierpanzers 3 Kodiak gebilligt

Lars Hoffmann