StartBewaffnungDillon Aero 503D – Neue Gatling in .50 BMG

Dillon Aero 503D – Neue Gatling in .50 BMG

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Dillon Aero zeigte auf der internationalen Fachmesse MiliPol 2021 in Paris die seit längerem angekündigte kraftbetriebene Maschinenwaffe im Kaliber 12,7 mm x 99. Das als 503D bezeichnete Model war am Stand des französischen Vertriebspartners TR Equipement ausgestellt.

Die Dillon Aero 503D ist eine seit längerem angekündigte Entwicklung des US-Spezialisten für Waffen nach dem Gatlingprinzip. Produkte in diesem Kaliber sind bereits weltweit im Einsatz, so auch die GAU-19/A und GAU-19/B, welche technologisch auf Entwicklungen aus den 1980er Jahren basieren.

Die 503D soll im Vergleich zu den eingeführten Systemen leichter, zuverlässiger und einfacher in der Wartung sein, ohne dass die Leistung darunter leidet. Im Vergleich zu der A Variante der bereits erwähnten GAU-19 ist die 503D mit 41kg etwa 40% leichter. Selbst im Vergleich zu der B Version ist ein Unterschied von 7 kg gegeben. Die Kadenz wird vom Hersteller mit 1.500 Schuss pro Minute angegeben.

Was Dillon Aero jedoch besonders hervorhebt ist die besondere Ausführung der Zuführung. Durch den externen Antrieb und die hohen Geschwindigkeiten bei dem Lade- und Ausziehvorgang können Zuführungsstörungen und die daraus resultierende Krafteinwirkung auf das System zu Beschädigungen führen. Nach eigenen Angaben hat Dillon Aero diese Möglichkeit im Laufe der Entwicklung durch konstruktive Maßnahmen vollständig behoben.

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Die Dillon Aero 503D im Kaliber .50 BMG (12,7 mm x 99) wiegt 41 Kg und hat eine Kadenz von 1.500 Schuss pro Minute. (Foto: Kristóf Nagy)

Auch wenn die bei der 503D realisierte Gewichtsreduktion ein willkommener Schritt in die richtige Richtung ist, so wird die Waffe weiterhin kaum auf leichten Plattformen integrierbar sein, da das beachtliche Gewicht des Munitionsvorrats weiterhin die größte Belastung darstellt. Die Verwendung von Polymerhülsen wie bei der modifizierten M134D im Kaliber .338 Norma Magnum könnte hier einen weiteren positiven Beitrag leisten.

Kristóf Nagy