Die schwedische Beschaffungsbehörde Försvarets Materielverk (FMV) hat mit dem finnischen Unternehmen Marine Alutech Oy einen Vertrag über die Ersatzbeschaffung von 20 Gruppenbooten für die amphibischen Bataillone unterzeichnet. Dies vermeldete die Behörde am 18. September 2025. Die Neubauten ersetzen die Boote, die Schweden der Ukraine gespendet hat und werden die Transportkapazitäten der Verbände in Operations- und Basisgebieten stärken, so das FMV.
Die neuen Boote sind robust, einfach zu handhaben und bieten Platz für acht Einsatzkräfte sowie zwei Besatzungsmitglieder oder die Möglichkeit, kleinere Mengen an Fracht zu transportieren. Sie bieten eine schnelle Handhabung beim Transport, Be- und Entladen. Darüber hinaus wurden sie im Vergleich zur älteren Version mit mehreren Verbesserungen ausgestattet.
Schweden hat bereits weitere CB90 bestellt
„In erster Linie geht es darum, dass wir Maßnahmen zur Erhöhung der Seesicherheit und Anpassungen an die Bedürfnisse der neuen amphibischen Bataillone vorgenommen haben“, sagt Agnes Moberg, Projektleiterin im Geschäftsbereich Marine des FMV. Der Grundauftrag hat einen Wert von rund 130 Millionen Kronen (11,8 Millionen Euro) und umfasst 20 Gruppenboote. Das erste Boot wird als Vorserienboot geliefert, gefolgt von weiteren Lieferungen bis 2028.
Erst vor Kurzem hatte Schweden 22 weitere Kampfboote vom Typ Combat Boat 90 (CB90) Next Generation bei Saab geordert (S&T berichtete). Saab und Marine Alutech Oy sind auch die beiden Anbieter für die deutschen Mehrzweckkampfboote. Davon sollen zunächst 15 Stück – wohl zehn als Festbestellung und fünf als Option – für das Kommando Spezialkräfte der Marine (KSM) sowie das Seebataillon der Marine beschafft werden. Saab bietet das CB90 an, Marine Alutech das Watercat M18 AMC.
Redaktion/af






