Bei den kontroversen Entsendungen der US-Nationalgarde in von den oppositionellen Demokraten regierte Städte durch die Bundesregierung von Präsident Donald Trump deutet sich eine Entspannung an. Nachdem zwei Bundesrichter in den vergangenen Wochen die Einsätze in Chicago, Illinois und Portland, Oregon zeitweilig oder endgültig blockiert hatten, werden nach Medienberichten mehrere hundert hierfür vorgesehene Truppen wieder unter Befehl ihrer jeweiligen Bundesstaaten gestellt werden.
Im Falle Chicagos war bereits im vergangenen Monat eine vorläufige Gerichtsentscheidung gegen die Unterstützung der Operation „Midway Blitz“ von Bundesbehörden gegen illegale Einwanderer durch die Nationalgarde ergangen. 300 unter Bundesbefehl gestellte Gardisten des Staates Illinois und 200 weitere aus Texas dorthin entsandte kamen daher bislang nicht in der Stadt zum Einsatz. Mittlerweile sind auch einige der bei der Operation eingesetzten Bundesagenten abgezogen worden, von denen viele für eine ähnliche Aktion nach Charlotte, North Carolina verlegt wurden.
Gardisten ziehen ab, bleiben aber teils unter Bundesbefehl
Obwohl noch ein Berufungsverfahren am U.S Supreme Court anhängig ist, teilte das U.S. Northern Command (NORTHCOM) am Freitag vergangener Woche mit, das die texanischen Nationalgardisten in ihren Heimatstaat zurückkehren werden. Sie sollten jedoch laut NORTHCOM für mögliche weitere Entsendungen in Bereitschaft bleiben. Auch die mobilisierten Gardisten aus Illinois bleiben vorläufig unter Bundesbefehl.
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