StartStreitkräfteIrankrieg: US-Militär spricht von 200 eigenen Verwundeten

Irankrieg: US-Militär spricht von 200 eigenen Verwundeten

Im laufenden Irankrieg sind nach amerikanischen Angaben bislang rund 200 US-Soldaten verwundet worden. Das zuständige Zentralkommando (CENTCOM) erklärte am gestrigen Montag, dass darunter 180 Leichtverwundete seien, die sich bereits wieder im Dienst befänden. Zehn Verwundungen seien dagegen ernst. Die Fälle hätten sich in insgesamt sieben Ländern ereignet: Bahrain, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Am vergangenen Freitag, 13. März, wurde die Zahl noch mit rund 140 angegeben.

Nach bisherigen Angaben verzeichnen die US-Streitkräfte zudem 13 Gefallene. Davon starben sechs bei einem iranischen Drohnentreffer auf eine Befehlsstelle in Kuwait. Ein weiterer Soldat erlag seinen Verwundungen nach einem Angriff in Saudi-Arabien. Beim Absturz eines Tankflugzeugs KC-135 nach einer Kollision mit einer weiteren Maschine dieses Typs über dem Irak kam die gesamte sechsköpfige Besatzung ums Leben. Laut CENTCOM gab es außerdem einen nicht mit Kämpfen in Verbindung stehenden Todesfall in Saudi-Arabien und einen aufgrund eines medizinischen Notfalls in Kuwait.

Irankrieg führt zu Opfern in der gesamten REgion

Die Angaben über iranische Verluste schwanken je nach Quelle stark. Die USA und Israel sprechen von über 6.000 gegnerischen Gefallenen und rund 15.000 Verwundeten. Der Iran selbst nannte zuletzt 1.440 Tote und 18.551 Verwundete. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists in Iran (HRANA) mit Sitz in den USA sprach von 3.099 Toten, davon mindestens 1.351 Zivilisten, die kurdische Gruppe Hengaw dagegen von mindestens 4.420 militärischen und 480 zivilen Opfern.

Ein französischer Soldat starb am vergangenen Donnerstag bei einem iranischen Drohnenangriff auf einen Militärstützpunkt in den irakischen Kurdengebieten, mehrere weitere wurden verwundet. In Israel kamen durch iranische Angriffe bislang 17 Zivilisten und zwei Soldaten ums Leben, die Zahl der verletzten Zivilisten wird mit 3.369 und die der verwundeten Soldaten mit 14 angegeben. Militärische und zivile Tote gab es außerdem in den arabischen Golfstaaten, Jordanien, dem Libanon und Aserbaidschan, das ebenfalls mehrere iranische Drohnenangriffe verzeichnete.

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Redaktion/sab