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Vor 60 Jahren führten die sowjetischen Streitkräfte die PRG-7 ein, seitdem wurde diese vielseitige Panzerabwehrhandwaffe in zahlreiche Streitkräfte eingeführt und bildet dort das Rückgrat der infanteristischen Panzerabwehr. Auch in Bezug auf die Langlebigkeit ist die rückstoßfreie Waffe in ihrer eigenen Kategorie kaum zu schlagen und wird vermutlich nur von der FFV Carl Gustaf überflügelt. Aber wie sieht die Zukunft der RPG-7 aus?

Entstehungsgeschichte

Die RPG-7 entstand nicht im luftleeren Raum. Die Sowjetunion studierte die erbeuteten Panzerfäuste und Panzerschreck der Wehrmacht ausführlich und setzte sie als Beutestücke sogar selbst ein. Die Analyse der Beutewaffen und ihrer Nutzung führte bereits Ende 1944 zu einer eigenen Initiative unter der Bezeichnung RPG-1.

Trotz intensiver Erprobung und zahlreichen Verbesserungen konnte die erste sowjetische Waffe in dieser Kategorie nicht zur Serienreife gebracht werden, sodass das Programm Anfang 1948 eingestellt wurde. Dies lag vor allem daran, dass mit der RPG-2 ab 1947 ein Waffensystem zur Verfügung stand, welches die Anforderungen der Streitkräfte erfüllte und 1949 eingeführt wurde. So war auf 100 m ein Treffen mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich und die PG-2 Granate in der Lage 200 mm Panzerstahl zu durchschlagen.

Die rasante Entwicklung des kalten Krieges führte

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