StartAusrüstung & BekleidungTrivium: Hexonia stellt neuen Polyethylenhelm aus deutscher Fertigung vor

Trivium: Hexonia stellt neuen Polyethylenhelm aus deutscher Fertigung vor

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Der im nordrhein-westfälischen Nettetal beheimatete Spezialist für Bekleidung und persönliche Ausrüstung Hexonia hat gestern auf dem Herbstsymposium des Förderkreises Heer erstmalig einen eigenen Gefechtshelm vorgestellt.

Der als Trivium bezeichnete Helm ist nach Aussagen von Gerd Hexels, dem Geschäftsführer und Eigner von Hexonia, „nach allen vorhandenen Spezifikationen getestet“ und zu 100 Prozent in Deutschland entwickelt und hergestellt. Dazu hat das Unternehmen in den Aufbau einer neuen hartballistischen Produktionsstraße auf dem Firmengelände in der Nähe von Aachen investiert. Der Name Trivium steht für dreidimensional und soll den Grundgedanken des umfänglichen Schutzansatzes bei der Entwicklung des Gefechtshelmes widerspiegeln.

Der Helm verfügt über eine neue multifunktionale „Shroud“ für das Anbringen von Nachtsichtbrillen und ein überarbeitetes Innenleben, welches Hexels Aussagen zufolge eine bessere Belüftung ermöglicht.

Der aus Polyethylen gefertigte Trivium soll vergleichsweise leicht sein und wird in vier unterschiedlichen Ausführungen, Full Cut, Half Cut, High Cut und Super High Cut angeboten. Um im Bedarfsfall auch bei dem Super High Cut einen umfänglichen Kopfschutz zu realisieren, kann der Nutzer speziell entwickelte Seitenschutzelemente anbringen (durch einfaches Anclicken). Diese, unter anderem vom IdZ-Helm bekannten Features, hat Hexonia weiterentwickelt. Der neue Seitenschutz ist nicht nur 50 Prozent leichter, er lässt sich auch so am Helm befestigen, dass die Rails weiterhin vollumfänglich genutzt werden können, auch das Tragen von aktiven Kapselgehörschutzssystemen wird nicht beeinträchtigt.

Waldemar Geiger