StartMobilitätREPMUS/NATO DYMS: Rheinmetall setzt Mission Master ein

REPMUS/NATO DYMS: Rheinmetall setzt Mission Master ein

Bei den Übungen OPEX REPMUS (Operational Exercise Robotic Experimentation and Prototyping with Maritime Unmanned Systems) und DYMS (Dynamic Messenger) vom 1. bis 26. September in Portugal testete Rheinmetall erfolgreich den amphibischen Einsatz des unbemannten Bodenfahrzeugs (UGV) Mission Master (Soldat & Technik berichtete). Jetzt hat das Unternehmen Bilder und weitere Informationen dazu veröffentlicht.

Die Übungen wurden von der portugiesischen Marine, der NATO und der European Defence Agency organisiert und gelten als internationale Plattform zur Erprobung unterschiedl­ichster unbemannter maritimer, unterseeischer, luft- und bodengebundener Systeme. In diesem anspruchsvollen Umfeld demonstrierte Rheinmetalls Mission Master seine technischen Fähigkeiten unter realen Einsatzbedingungen.

Technologie der nächsten Generation unter realen Bedingungen

Als wichtige Plattform für operative Experimente bot REPMUS/DYMS 2025 laut Rheinmetall eine einzigartige Gelegenheit, Technologien der nächsten Generation unter missions­relevanten Bedingungen zu validieren. Das Unternehmen präsentierte seine Kommando- und Kontrollsysteme, fortschrittlichen Sensortechnologien und Missionsmanagementplattformen, die für den Einsatz in komplexen, multinationalen Operationen entwickelt wurden.

Ein zentrales Thema war die Interoperabilität, die durch die nahtlose Integration in NATO-Standardarchitekturen, einschließlich STANAG-konformer Schnittstellen und sicherer Datenaustauschprotokolle, demonstriert wurde. Die Teams von Rheinmetall stellten dabei die Leistungsfähigkeit ihrer autonomen Bodensysteme, intelligenten Sensoren und Echtzeit-Datenverarbeitungs­plattformen unter Beweis. Das Unternehmen präsentierte außerdem Operator-in-the-Loop-Einsatzmanagement-Tools, die militärischen Anwendern eine intuitive Steuerung verteilter autonomer Ressourcen ermöglichen.

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REPMUS/DYMS 2025: Eine 360-Grad-Verteidigungsvision

Auf der REPMUS/DYMS 2025 zeigte Rheinmetall darüber hinaus sein 360-Grad-Verteidigungskonzept für den expeditionären Multi-Domain-Hafenschutz, die Küstenverteidigung und landgestützte maritime UxV-Operationen, das in enger Zusammenarbeit mit der NATO und weiteren Partnern entwickelt wurde. Durch Live-Tests in realistischen bemannten und unbemannten Szenarien unterstützte das Unternehmen die Verfeinerung taktischer Verfahren für bemannte und unbemannte Teamarbeit und die Weiterentwicklung der operativen Integration von UxV für den Hafenschutz.

Zu den wichtigsten Systemen gehörten der A-UGV Mission Master SP2, das PATH Autonomie-Kit, der Q-UGV LASSy und Beiträge anderer Partner wie EvoLogics, North.io und Euroatlas. Diese Plattformen wurden nahtlos über Battlesuite verbunden, einen App-Store-ähnlichen gemeinsamen Informationsraum, der Datensilos beseitigt und schnell integrierbare, einsatzbereite Fähigkeiten ermöglicht. Die Demonstration hob skalierbare, softwaredefinierte Lösungen für den Schutz kritischer Infrastrukturen hervor und bewies, wie gemeinsame Innovationen die Einsatzbereitschaft vom Konzept bis zur Bereitstellung beschleunigen.

Mission Master – vielseitig, robust, einsatzbereit

Der Mission Master wurde in einem Zusammenspiel aus autonomer Navigation, modularer Nutzlastintegration und hoher Anpassungsfähigkeit eingesetzt – etwa zur Aufklärung, Überwachung und logistischen Unterstützung. In Kombination mit maritimen Sensorsystemen zeigte das unbemannte Bodensystem seine Fähigkeit, trotz rauer Küstenbedingungen zuverlässig und performant zu agieren.

„Die Übung REPMUS bot eine hervorragende Gelegenheit, das Zusammenspiel boden- und luftgestützter unbemannter Systeme in einem anspruchsvollen NATO-Umfeld zu erproben. Mission Master und LUNA NG haben eindrucksvoll gezeigt, wie Technologie und Integration unsere Verteidigungspartner wirksam unterstützen können“, so Gregor Mannherz, Vertriebsleiter Marinesysteme bei der Rheinmetall Electronics GmbH.

Redaktion/sab